Kinesiologische Tapes sind flexible Pflaster, die sowohl direkten Einfluss auf den Spannungszustand der Muskulatur nehmen als auch Schmerzrezeptoren entlasten.

 

Durch spezielle Anlagetechniken kann bestimmt werden, ob ein Muskel z. B. bei Schwächezuständen aktiviert oder bei Verspannungen beruhigt werden soll. PhysiotherapeutInnen kleben je nach therapeutischem Ziel verschiedene Anlagen. 

 

Dadurch, dass Kinesio-Tapes den Druck im Gewebe vermindern, kann außerdem Gewebewasser abfließen, d. h. das Lymphsystem entstaut sowie die Durchblutung angeregt werden. Auch die Verheilung von Narben wird durch das Anlegen von kinesiologischem Tape begünstigt. Korrekturanlagen entlasten Strukturen und auch das Schmerzempfinden kann durch eine spezielle Tape-Anlage gemindert werden.

 

Die verschiedenen Farben des Tapes weisen dabei auf die unterschiedliche energetische Wirkung auf unsere Psyche hin. Rot wirkt anregend (tonisierend), blau beruhigend (detonisierend), Schwarz und Hautfarbe neutral.

 

Inzwischen wird das Kinesio-Taping daher vor allem von Sportlern geschätzt, da es nachweislich in den ersten 24 Stunden nach dem Anlegen am effektivsten arbeitet und somit eine schnelle Wirkung erzielt. Immer mehr TherapeutInnen entdecken diesen hohen Wirkungsgrad auch im alltäglichen Praxisablauf - ebenso wie wir in unserer FiT.