Im Zuge der Kiefergelenksbehandlung werden craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD), d. h. Funktionsstörungen an Kiefergelenken, Zähnen und Muskulatur behoben.
Ist das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer gestört, kann eine Vielzahl von Symptomen auftreten – u. a. Kiefergelenksgeräusche, Zähneknirschen, Ohrgeräusche, Schmerzen im Kiefer- und Gesichtsbereich, eingeschränkte Unterkieferbewegung, Schluckbeschwerden, Sehstörungen und Schwindel. Wünschenswert ist hier eine Kombination von zahnärztlicher bzw. orthopädischer Behandlung sowie Maßnahmen der physikalischen Therapie in Form der Physiotherapie.

Erwähnenswert ist hier eine Studie (Plato/Kopp 1999), nach der 85% der chronisch kranken Patienten mit Schmerzen im Nackenbereich an Kiefergelenkserkrankungen leiden. Als ebenfalls erwiesen gilt der funktionelle Zusammenhang zwischen Kiefer- und Kopfgelenken und dem Becken. So kann z. B. ein Beckenschiefstand Störungen im Kiefergelenk verursachen und umgekehrt. Unsere Therapieansätze sind in diesem Feld also ganzheitlich für Sie angelegt.

 

Um Ihnen eine bestmögliche Befunderhebung und damit eine erfolgreiche und nachhaltige Therapie Ihrer Kiefergelenksbeschwerden zu bieten, arbeiten unsere CMD-Therapeuten mit einem ausführlichen Anamnesebogen, der während Ihrer ersten Therapiesitzung bei uns mit Ihnen bearbeitet wird. Besonders hilfreich ist es dabei, wenn Sie vorab, d. h. idealerweise per Ausdruck zuhause die ersten Angaben zu Ihrem Beschwerdebild selbst machen und zu Ihrem ersten Termin in die FiT mitbringen. 

 

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CMD-Befundbogen für den Patienten.pdf
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